Möttingen

Möttingen ist, der Namensform nach die Ansiedlung einer alamannischen Sippe. Aus einer Reihe von Urkunden zwischen 1150 und 1281, namentlich aus einem Berchtesgadener Schenkungsbuch des 12. Jahrhunderts, geht hervor, dass auch Möttingen einen Ortsadel besaß, der im Dienste der Herren von Lierheim stand. Im 12. Jahrhundert hatten der örtliche Adel, die Grafen von Oettingen, die Edlen von Lierheim, die Klöster Kaisheim und Zimmern sowie die Herren von Woellwarth Grundbesitz im Ort. 1323 verkauften die Grafen von Oettingen ihren Besitz dem Deutschen Orden. Die Deutschorden-Landkommende Ellingen teilte sich danach die Dorfherrschaft mit den Grafen Oettingen-Wallerstein.
Mit der Rheinbundakte 1806 kam der Ort zum Königreich Bayern. Mit dem Gemeindeedikt von 1818 entstand die heutige politische Gemeinde.

Möttingen OT Appetshofen

Appetshofen heißt im 12. Jahrhundert „Abbateshofen“, bei den Höfen des Abtes (wahrscheinlich von Ellwangen). Im 18. Jahrhundert ist der Grundbesitz größtenteils zwischen den Herrschaften Lierheim und Oettingen geteilt worden. Vom Kaiser Karl V. hatte die Gemeinde das Privileg eines „Bauernkönigs“ verliehen bekommen. Appetshofen gehörte über Jahrhunderte zum Oberamt Alerheim der Grafen von Oettingen. Im 16. Jahrhundert gab es auch einen Ortsadel, die Freiherren von Appetzhofen. Paul von Appetzhofen war Verwalter der Landvogtei Schwaben in Altdorf.

Möttingen OT Lierheim

Lierheim ist ein alter Siedlungsplatz. Mit dem Namen Lierheim verbindet sich ein altes Rittergeschlecht, nämlich die „domines nobiles et liberi“, die freien und edlen Herren von Lierheim. Die erste urkundliche Erwähnung im Codex Traditionum des Klosters St. Ulrich und Afra in Augsburg ist vor 1128. u.a. ein Zeuge "Egilofus de Lierheim“genannt.

Naturdenkmale in Möttingen & OT

1 - Kaufertsberg mit Hexenküche
2 -
Westhang Hahnenberg