8 Eichen, OT Fessenheim (ND-06647)

Lage: Von der Staatsstraße 2221 von Harburg nach Oettingen in Bayern, biegt man bei Fessenheim nach re. ab auf die St 2213 und erreicht nach ca. 1 km die Kreisstraße Don 10 auf der man dann weiterfährt in Richtung Speckbrodi. Nach der Überquerung eines aufgelassenen Bahnkörpers biegt man nach re. ab und erreicht nach ca. 400 m dieses ND.

GPS-Ortung:       N: 48°.52' 23"; E: 10°38' 29"477; Höhe: 410 m ü. NN
Aufgenommen:   Mai 2004 / Mai 2019
Eigentümer:       
Schutzstatus:       Naturdenkmal - Baumgruppe (ND-06647)

Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox).                          Bildansicht Mai 2004
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox).                                 Bildansicht Mai 2019

Zustand: Die 8 Eichen stehen in einem kleinen Feldgehölz mit starkem Unterholzbewuchs im Randbereich. Zwei der Bäume weisen Spuren von Blitzeinschlägen auf die im Laufe des Jahres 2004 erfolgt sein müssen. Alle Eichen haben Totholzäste im Kronenbereich und dieverse Beschädigungen an den Stämmen. Die Eiche 8 ist bereits mit Baumpilzen befallen. Eiche 2 weist am Stamm im Bodenbereich eine tiefe Höhlung auf die Fäulnistrukturen zeigt. Oberhalb dieser Höhlung ist ein Loch im Baum zu sehen, ob eine Verbindung zur Höhlung besteht ist nicht festgestellt. Das Feldgehölz weist Urwaldcharakter auf. Das Unterholz im Randbereich ist bereits wieder mit Jungeichen durchsetzt.

 

Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox).                    Eiche 1    
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox).                        Eiche 2, 
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox).                    Eiche 3, 
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox).                    Eiche 4, 5, 
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox).                      Eiche 6, 7, 8

Die Stammumfänge der Bäume: Eiche 1 (wohl die älteste der Bäume): 3,90 m; Eiche 2: 1,90 m; Eiche 3: 3,51 m; Eiche 4: 2,73 m; Eiche 5: 1,90 m; Eiche 6: 2,16 m; Eiche 7: 2,50 m, Eiche 8: 1,71 m) sind bei gleich guten Wuchsbedingungen sehr unterschiedlich und weisen demnach auf große Altersunterschiede hin.

Analyse:
teils vor langer Zeit gepflanzt oder gesät
Bedeutung: dienten wohl zur Gewinnung von Eicheln als Futter für die Schweine, möglicherweise auch als Schattenbäume, in früheren Zeiten waren diese Eichen im Untersuchungsgebiet wesentlich häufiger
Kulturlandschaftlicher Wert: gering – mittel
Erhaltungszustand: stehen nicht frei, sind teilweise noch nicht so alt

Literaturhinweis:
Schön, Kathrin:  Historische Kulturlandschaft im Nördlinger Ries - LfU-Bayern

Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt.

Hölderlin oder Zeitgenossen