Harburg (Schwaben) ST Ebermergen

Ebermergen, verdankt seinen Namen - dessen Form im 12. Jahrhundert Ebermaringen lautete - wahrscheinlich einem alemannischen Ansiedler namens Ebermar. Er findet sich schon 1190 in einer Urkunde des Augsburger Bischofs Udalskalk, in der unter den anwesenden Priestern ein Wilhelm Ebermaringen erwähnt ist. Das Patronatsrecht der alten, weit ausgedehnten Pfarrei fiel 1328 von den Söhnen des Reichsammanns Reinward durch Kauf an Oettingen, 1364 ebenfalls durch Kauf an die Komturei Mergentheim des Deutschen Ordens, die es mit dem großen Zehnten später an die Komturei Donauwörth abgab, bei welcher es auch nach seiner ersten Protestantisierung (1540) noch lange Zeit geblieben ist.


Harburg (Schwaben) ST Brünsee

Brünsee, der Ort - an dem durch Brunnen (Quellen) gebildeten See - und über ihm der dazugehörige Weiler Marbach. In einer Anzahl von Urkunden zwischen 1228 und 1327 finden sich adelige Herren von Brünsee, welche im Dienste der Grafen von Oettingen standen, später aber nirgends mehr erwähnt werden, also ausgestorben oder ausgewandert sind. Einen großen Teil der Güter und die Landeshoheit besaß die Grafschaft Oettingen; die übrigen Anwesen gehörten dem Kloster Kaisheim , zwei den Deutschen Herren zur Donauwörth.