Maihingen

Der Name Maihingen kennzeichnet eine alemannische Anlage. Eine vorausgehende Besiedlung in der Römerzeit kann vermutet werden. Der Flurname »Rotes Tor« und ein bei Straßenbauarbeiten an der Römerstraße am südlichen Ortsrand gefundener Quader deuten darauf hin.

Eine wechselvolle Geschichte, Bauernkrieg, Dreißigjähriger Krieg und zwei große Brände (1717 und 1748) veränderten oftmals das Dorfbild. Urkundlich erwähnt wurde der Ort erstmals 1251. Maihingen war im Besitz des Klosters Zimmern und der Grafen von Oettingen-Oettingen, später der Fürsten von Oettingen-Wallerstein und Oettingen-Spielberg und gehörte seit 1803 zum Fürstentum Oettingen-Wallerstein. Mit der Rheinbundakte 1806 kam der Ort zum Königreich Bayern.