Marxheim

Erstmals urkundlich erwähnt wird Marxheim als „Villa Morauchisheim“ 1238 in einer Schenkungsurkunde.
Die Marxheimer Donau-Brücke wird im Jahr 1343 erstmals erwähnt, 1248 wurde die südwestlich gelegene Burg Lechsend (Lechsgemünd) von einer Regensburger Streitmacht angegriffen und vollständig niedergebrannt. Grund hierfür war die Absperrung der Donau durch den Grafen. Die Burg wurde nicht wieder errichtet, stattdessen siedelte die Grafenfamilie nach Graisbach auf die Burg Graisbach über.
Marxheim gehörte seit 1505 zum Herzogtum Neuburg-Sulzbach und dessen Gericht Graisbach; seit 1777 war das Gebiet Teil des Kurfürstentums Bayern.

Naturdenkmal in Marxheim

  Altwasser mit Ruine

Naturdenkmale in Marxheim OT Graisbach

1 - 14 Lindenbäume
2 - 
Gerichtslinde

Marxheim OT Graisbach

Graisbach - früher Greifsbach - hat sich aus dem Unterdorf am Griesbach und dem Oberdorf auf dem Höhenrücken zu einem Haufendorf entwickelt. Das Oberdorf wird beherrscht durch den Burgberg mit der Ruine. Die Ruine mit bedeutenden Resten des 12. und 15. Jahrhunderts ist von Bebauung frei.

Marxheim OT Gansheim

Bereits im Frühmittelalter begannen die Franken die Region zu besiedeln. In diese Zeit fällt vermutlich die Ortsgründung. Erstmals urkundlich erwähnt wird Gansheim 1179 als „Regilo de Gantesheim“ in einer Urkunde Bischof Heinrichs von Brixen. Das Adelsgeschlecht der Knollen, welches das Erbamt des Kämmerers am Hofe der Grafen von Lechsgemünd-Graisbach innehatte, war im Mittelalter lange Zeit Besitzer des ehemaligen Pfarrdorfes Gansheim bis Jörg aus dem Geschlecht der Knollen den Ort 1400 an Wilhelm Marschall zu Donnersberg verkaufte. In der Folgezeit wechselte die Herrschaft über die Hofmark Gansheim mehrmals; u.a. erwarb es 1444 Herzog Ludwig VIII. von Bayern-Ingolstadt. Auch Herzog Ottheinrich von Pfalz-Neuburg reihte sich in die lange Liste der Besitzer des Dorfes ein.

Naturdenkmal in Marxheim OT Gansheim

  Alteiche