Naturdenkmale Donau-Ries

 

Die Robinie (im Volksmund auch "Akazie" genannt)


 

Robinie (Roinia pseudocacia L)

 

Botanik: Die Robinien gehören zu der Familie Schmetterlingsblütler Robinia pseudoacacia L., Fam. Leguminosae = Schmetterlingsblütler. Die Gewöhnliche Robinie, auch verkürzt Robinie, Weiße Robinie, Falsche Akazie, Scheinakazie, Gemeiner Schotendorn oder Silberregen genannt, ist ein sommergrüner Laubbaum. Ursprünglich aus Nordamerika stammend, wurde er seit über 300 Jahren überall in Europa in Parks und Gärten gepflanzt und ist längst auch wild sehr weit verbreitet.

 

Name: Jean Robin lebte um 1600 am frz. Königshof. Ihm oblag die Pflege des Botanischen Gartens. Aus Nordamerika erhielt er einige Samen des später nach ihm benannten Baumes und zog davon Pflanzen heran. Alle Robinien Europas stammen von diesen Samen. Den Subspeziesname "pseudoacacia" erhielt die Robinie auf Grund der Stacheln, die in Paaren an der Basis der Blätter stehen. Die echte Akazie stammt aus Australien, ist ebenfalls eine Leguminose, hat aber sonst keinerlei Gemeinsamkeiten mit der Robinie.

 

Besonderheiten: Die Robinie kann bis 30 m hoch werden und einen Umfang von 2-3 m haben. Mit 35 Jahren ist sie ausgewachsen und erreicht ein Alter von etwa 200 Jahren.

Auch im Donau-Ries finden wir sie als Naturdenkmal (in Hainsfahrt) und bei Holzkirchen im Ries als herausragenden Baum (kein ND)

 

 

Vorkommen: Siehe ND Auhausen, Holzkirchen und Hainsfarth.