Naturdenkmale Donau-Ries

Orchideenwiese, ST Unterpeiching (ND-06655)


 

Unterpeiching ist wahrscheinlich kein echter -ing-Ort aus der Zeit der Völkerwanderung. Vielmehr wurde es erst relativ spät von Oberpeiching aus besiedelt und nach diesem benannt. Erstmals erwähnt wird es erst 1427 als Nydernpuechingen. Als Grundherren ab 1600 werden das Kloster Niederschönenfeld, die Hofmark Sandizell, die Hofmark Pöttmes, das kurfürstliche Kastenamt Rain und das Stemmersche Benifizium Rain aufgeführt.
Bis 1972 gehörte Unterpeiching als selbstständige Gemeinde zum Landkreis Neuburg an der Donau und fiel dann mit der Gebietsreform in Bayern an den Landkreis Donau-Ries. 1978 wurde Unterpeiching in die Stadt Rain eingemeindet.

 

Lage: Irgendwo in der Umgebung von Rain am Lech.

 

GPS-Ortung:

N: 00°.00.000´; E: 00°00.000; Höhe: 404m ü. NN

Aufgenommen:

Mai 2002

Eigentümer:

Stadt Rain am Lech

Schutzstatus:

Naturdenkmal - Wiesen (ND-06655)

 

 

Bildansicht: Blick nach NO

 

       

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1 - Gymnadenia conopsea (L) R.B.R., große Händelwurz; aufgenommen 03.07.04

2 - Orchis coriophora (L), Wanzen-Knabenkraut; aufgenommen 03.07.04

3 - Epipactis palustris (L) Crantz, echte Sumpfwurz, Blütenstand aufgenommen 03.07.04

4 - Epipactis paluststris (L) Crantz, var. weiß (ohne gelben Fleck); aufgenommen 03.07.04

5 - Sommerwurzgewächs Orobanehe, Ginster-Sommerwurz; aufgenommen 03.07.04

Aufnahmen der Blumenbilder von Johannes Braunmüller

 

Literaturhinweis:

Schubert, R.:Die Lechheiden südlich von Rain, DN , Heft 3, 1992, S.22-25.