Naturdenkmale Donau-Ries

Monheim (Schwaben)


 

Monheim geht auf eine Dorfgründung des 7./8. Jahrhunderts zurück. Auf dem Hügel bei der Peterskapelle.hatte einst die Besiedlung Mouvenheims, wie Monheim damals hieß, begonnen. Im Jahr 870 wurde das Benediktinerinnenkloster im Ort gegründet. Als die Äbtissin Liubila 893 das Kloster dem Bischof Erchanbald von Eichstätt übergab, wird Monheim erstmals urkundlich erwähnt. Die Reliquien der hl. Walburga machten den Ort zu einem bedeutenden Wallfahrtszentrum. Die Erhebung Monheims zur Stadt erfolgte durch die Grafen von Oettingen. Das älteste erhaltene Stadtsiegel zeigt die Jahreszahl 1340. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Stadtgemeinde.

Klostergeschichte

Die Benediktinerinnenabtei Monheim, das „Monasterium Mowanheim/Mouwenheim/Mouvanheim“, wurde um 870 als adeliges Eigenkloster mit Eigenkirche von Liubila als erster Äbtissin zusammen mit ihrer leiblichen Schwester (und Nachfolgerin als Äbtissin) Gerlinda in einem seit 700 besiedelten bayerisch-alemannischen Gebiet gegründet. Die erste Erwähnung des Klosters stammt aus einer Urkunde von 893, die vermutlich am 30. April in Eichstätt unterschrieben wurde: Um ihr Kloster abzusichern, übereigneten Liubila und Gerlinda ihren Eigenbesitz in Monheim mit Zustimmung der übrigen Konventsmitglieder dem Bischof Erchanbald von Eichstätt. Die Übertragung von Reliquien der hl. Walburga am 1. Mai 893 aus Eichstätt nach Monheim ließ das Monheimer Kloster rasch zu einem Wallfahrtsmittelpunkt der Spätkarolingerzeit anwachsen. 894 bis circa 899 verfasste der Eichstätter Domkleriker Wolfhard von Herrieden (* 882?; † 912) in vier Büchern die hagiographischen „Miracula S. Waldburgis Monheimensia“ (= Wunder der hl. Walburga zu Monheim), in der er legendenhaft eine erste Lebensbeschreibung der Diözesanheiligen und über 50 Wunder in Zusammenhang mit ihren Monheimer Reliquien schilderte.

 

.Naturdenkmäler in Monheim: ND-06617; "Drei Alteichen"; ND-06623; "Alteiche"; ND-06624; "Äbtissenweiher mit Quelle";

Naturdenkmal im ST Itzing: ND-06625; "Schloßbergle";

Naturdenkmäler im ST Weilheim: ND-06619; "Pumperhöhle"; ND-06621; "Opferstein-Kalksteinhügel";

Naturdenkmäler im ST Rehau: ND-06618; "Dre Linden am Dorfweiher"; ND-06620; "Griesblöcke"; ND-06622; "Drei Linden (Kreuzgruppe)";

 

 

 

Weilheim - Rehau Alteiche Äbtissenweiher mit Quelle Alteichengruppe Schlossbergle - Itzing