Naturdenkmale Donau-Ries

Möttingen


 

Möttingen ist, der Namensform nach die Ansiedlung einer alamannischen Sippe. Aus einer Reihe von Urkunden zwischen 1150 und 1281, namentlich aus einem Berchtesgadener Schenkungsbuch des 12. Jahrhunderts, geht hervor, dass auch Möttingen einen Ortsadel besaß, der im Dienste der Herren von Lierheim stand.

Im 12. Jahrhundert hatten der örtliche Adel, die Grafen von Oettingen, die Edlen von Lierheim, die Klöster Kaisheim und Zimmern sowie die Herren von Woellwarth Grundbesitz im Ort. 1323 verkauften die Grafen von Oettingen ihren Besitz dem Deutschen Orden. Die Deutschorden-Landkommende Ellingen teilte sich danach die Dorfherrschaft mit den Grafen Oettingen-Wallerstein. Mit der Rheinbundakte 1806 kam der Ort zum Königreich Bayern. Mit dem Gemeindeedikt von 1818 entstand die heutige politische Gemeinde.

 

 

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