Naturdenkmale Donau-Ries

Kaisheim, OT Leitheim


Acht Kilometer südöstlich von Kaisheim, die lateinische Bezeichnung war „Caesarea“, von „Kaisersheim“;, hoch über der Donau, auf dem zum Fluss hin abfallenden Steilufer, liegt Leitheim, auch Litun oder Leiten genannt, die ehemalige Sommerresidenz der Kaisersheimer Zisterzienseräbte. Von seiner ersten Erwähnung im Jahre 1147 an zählte Leitheim zum Besitz des Klosters Kaisheim. Schon vor der Säkularisation in den Jahren 1802/1803 hatte sich eine dörfliche Gemeinde in unmittelbarer Anlehnung an das Ensemble von Kirche und Schloss entwickelt.

Leitheim ist ein Ortsteil des Marktes Kaisheim im Landkreis Donau-Ries im Regierungsbezirk Schwaben (Bayern). Es zählt zu den Grenzorten des alemannischen Dialektraums zum Bairischen hin. Leitheim war eine selbständige Gemeinde im Landkreis Donauwörth und wurde 1972 im Zuge der Gebietsreform in Bayern sowohl dem Landkreis Donau-Ries zugeschlagen als auch in den Markt Kaisheim eingemeindet.

 

 

Herrgöttle - Kaisheim/Leitheim Findlingsstein Kaisheim/Gunzenheim Findlingstein - Kaisheim/Gunzenheim