Naturdenkmale Donau-Ries

Fremdingen


 

Bodenfunde rund um Fremdingen belegen die Anwesenheit des Menschen seit der Jungsteinzeit. Im Tal der noch jungen Mauch gefiel es unseren alamannischen Vorfahren offensichtlich so gut, dass sie vor fast eineinhalb Jahrtausenden das Dorf gegründet haben.

Ein "Gotefrit de Frometingen" erscheint in einer Urkunde des Klosters Kaisheim gegen Ende des 12. Jahrhunderts (um 1193) als Ministerialer der Oettinger Grafen. Der Sitz der Ortsadeligen dürfte am Fuße des Kirchbergs gewesen sein, also in unmittelbarer Nähe des heutigen Rathauses. Im 14. Jahrhundert verlieren sich die Spuren der "Frometinger". Sie sind entweder abgewandert oder ausgestorben. Die Grafen von Oettingen und die Herren von Hochaltingen teilten sich im Mittelalter die Dorfherrschaft je zur Hälfte.

Fremdingen gehörte zum Fürstentum Oettingen-Spielberg. Mit der Rheinbundakte 1806 kam der Ort zum Königreich Bayern.

 

 

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