Naturdenkmale Donau-Ries

Donauwörth


 

Der älteste Namen der Stadt war Werd - das Flussinsel bedeutet- er blieb ihr bis in die letzten Jahre der Stauferzeit erhalten. dann wird sie "Swaebiswerde", Schwäbischwerd genannt. Die feindlichen bayerischen Herzöge strichen gerne das "Schwäbisch" und ersetzten es mit "Thonau", und so entstand letztendlich Donauwörth und das wird auch der geografischen Lage der Stadt gerecht.

Schon um 500 gab es erste Siedlungskerne im heutigen Ried. Im Zuge der Vorbereitungen zur Schlacht auf dem Lechfeld 955 entstand die erste Brücke über die Donau. Im Jahr 1049 wurde das Kloster Heilig Kreuz, damals noch in die Burg Mangoldstein integriert, von Papst Leo IX. geweiht. Im Jahre 1193 wurde Werd von Kaiser Heinrich VI. zur Stadt erhoben.

1178–1266 wurde die Stadt als Reichslehen direkt den herrschenden Staufern zugeordnet, die sie 1266 an das Herzogtum Bayern verpfändeten. 1256 ließ der Wittelsbacher Herzog Ludwig II. in Schwäbischwerd seine Frau Maria von Brabant aus ungeklärten Motiven als Ehebrecherin enthaupten. 1301 wurde die Stadt reichsfrei, das heißt zur Freien Reichsstadt und damit direkt dem Kaiser untertan. Die Besetzung der Stadt durch Ludwig den Reichen von Bayern-Landshut war der Auslöser für den Bayerischen Krieg. 1376 wurde der Schwäbische Städtebund gegründet. Anlass dafür war, dass Karl IV. die Stadt wegen hoher Schulden an seine Gläubiger abtreten musste. In den Jahren 1444–1473 entstand die Stadtpfarrkirche Zu unserer Lieben Frau . 1488 wurde Donauwörth Mitglied des Schwäbischen Bundes.

 

 

 

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