Naturdenkmale Donau-Ries

Daiting


 

Die Gründung von Daiting ist mit großer Wahrscheinlichkeit auf das Ende des 3. Jahrhunderts n. Chr. als juthungische Siedlung zu datieren. Der Name bedeutet "zu den Leuten des Taito". Die derzeit älteste bekannte urkundliche Erwähnung erfolgte im Jahr 1241. Darin bestätigt Bischof Siboto von Augsburg dem Kloster Niederschönenfeld einen Hof zu Teytingen.

Die auf der Daitinger Burg Meilenhart residierende Adelsfamilie Meilenhart war Marschall der Grafen von Lechsgmünd und starb Ende des 13. Jahrhunderts aus. Bedeutendste Persönlichkeit des Geschlechtes war wohl Reinboto von Meilenhart, der Bischof von Eichstätt wurde. Burg Meilenhart wurde 1421 in einem Rachezug ausgeraubt und zerstört. Der Ort kam später zum Herzogtum Pfalz-Neuburg, sodass nach dem Augsburger Religionsfrieden (1555) von 1560 bis 1621 die Bewohner von Daiting der evangelisch-lutherischen Konfession angehörten. 1818 entstand im Zuge der Reformen in Bayern die Gemeinde Daiting.

 

 

 

Erzgruben am Meilenhart